Ungeduldig und genervt

In den letzten zwei Wochen ist zwar einiges passiert – allerdings lerne ich langsam, dass Bauen doch nicht so „stressfrei“ und unkompliziert ist, wie ich es bisher immer dachte.

Was war ich anfangs hinterher, dass die Steine immer ordentlich abgedeckt wurden. Inzwischen ist allerdings der komplette Rohbau so nass geworden, dass ich als Laie davon ausgehe, dass wir inzwischen eine extra Bautrocknung benötigen.

Noch wesentlich schlimmer sind die nassen Flecken im Untergeschoss. Nahe zu die komplette Wand, die bereits abgedichtet und im Hang vergraben wurde ist vollkommen nass.

Die Profis vermuten, dass das Wasser über das Dach in die Steine des EG und somit dann in das UG gelangt und schliessen zunächst ein Problem mit der Abdichtung aus.

Ich hoffe, dass es kein Thema mit der Abdichtung ist, weil sonst alles wieder aufgegraben werden muss. Dieses Thema nervt mich gerade so richtig, weil ich Angst habe, dass wir unnötig Zeit verlieren.

Ansonsten hatte ich ja bereits von unserer Ortbeton-Treppe berichtet. Die Jungs haben sich wirklich mächtig ins Zeug gelegt – allerdings bin ich mit dem aktuellen Resultat leider nicht zufrieden.

Die Treppe hat leider einige Stellen mit sogn. Kiesnester und unschönen Verfärbungen weiterhin sind die Stufen nun plötzlich angeschrägt und nicht kantig. Der eigentlich Plan war, dass wir nur die Trittstufe mit Holz belegen. Die Setzstufe und die Wangen der Treppe sollte in Beton bleiben.

Das nächste Thema ist unsere Betonbrüstung für das Carport – die wir auch „leider“ als Ortbeton in „SB2“ und nicht als Fertigteil beauftragt haben. Das Carport und der Schuppen sollten in Beton bleiben, während unser Haus natürlich verputzt wird. Leider entspricht auch hier die Brüstung absolut nicht unseren Vorstellungen, weshalb ich inzwischen kurz vorm ausflippen bin…

Derzeit wird nun alles vorbereitet, damit das Gelände wieder ordentlich aufgefüllt werden kann. Die Gabionen, die wir ja zusätzlich noch beauftragen mussten, wurden geliefert und bereits am Freitag eingebaut.

Fazit: Die zahlreichen nassen Steine im Haus, insbesondere im UG bereiten uns gerade Bauchschmerzen. Die Treppe und die Brüstung wurde leider nicht so umgesetzt, wie wir es uns vorgestellt und erhofft haben. Wir hoffen aber, dass wir gemeinsam mit dem Architekten und den Rohbauern noch irgendwie eine schöne und somit gute Lösung finden…

Abschliessend noch ein paar Fotos von unserem Haus inkl. Blick vom Treppenhaus in Richtung Westen

7 Gedanken zu „Ungeduldig und genervt“

  1. Also das was man auf dem Bild erkennen kann, scheint auf keinen Fall „SB2“ zu sein. Das würde ich so nicht akzeptieren bzw. nicht bezahlen.
    Ansonsten sieht euer Haus echt schick aus.

    Ich wünsche euch viel Erfolg und starke Nerven!

    Grüße aus Erfurt
    Steffen

  2. Hi Steffen,
    danke für deine Nachricht. Leider haben wir keinerlei Ahnung was „SB2“ genau bedeutet – ich hoffe nun einfach mal, dass die Rohbauer das noch irgendwie so hinbekommen, das es gut aussieht.

    Gruss
    Bastian

    1. Hallo Gabor,

      vielen Dank!

      Das Problem lag daran, dass wohl das Wasser vom Flachdach in den Hohlraum der Ziegel gelaufen ist. Das ganze ist dann wohl bis zum Ringanker gelaufen und hat sich dann von dort seinen Weg gesucht. Das ganze ist passiert, obwohl wir schon eine Abdichtung der Betondecke hatten. Seitdem das Dach inkl. Attika fertig war, war das Problem auch erledigt.

  3. Hallo, ich bin auf euren blog gestoßen, weil wir gerade genau das gleiche problem haben, wie ihr es damals hattet. Unsere Ziegel sind ziemlich nass geworden, auch übers Dach rein gekommen.
    Wie seid ihr dann weiter vorgegangen, habt ihr abgewartet bis es von alleine trocknet oder habt ihr eine Rohbau-Trocknung vorgenommen?

    Danke für die Hilfe,
    LG aus Österreich, Doris

    1. Hallo Doris,

      also im Grunde hatte uns der Architekt wieder etwas beruhigt. Es gab dann ein gemeinsames Treffen mit dem Rohbauer. Dabei wurde festgestellt, dass das Wasser über das Flachdach in die Steine bis runter zum Ringanker lief. Als dann endlich das Dach inkl. der Attika fertig war, war alles gut. Bis dahin hatten wir versucht die Nerven zu behalten. Die Steine vom Haus waren dadurch dann leider schon ziemlich nass. Bei uns liefen die Bautrockner dann so 2-3 Monate. Hatte aber eigentlich eher den Grund, dass unser Estrich nicht belegereif war.

      Ich wünsche euch viel Erfolg und macht euch nicht verrückt. Ich hab es damals getan und es hat sich nicht gelohnt. Zum Schluss wird alles gut! 😉

      1. Hallo Basty, vielen Dank für deine rasche Antwort. Ich werde versuchen nicht den Kopf in den Sand zu stecken, aber 2-3 Monate klingt echt lange. 🙁
        Danke für deine aufmunternden Worte!
        LG Doris

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